Chronologischer Verlauf 1. Weltkrieg Geschichte
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Der 1. Weltkrieg

Kriegsjahr 1916

Verlauf

1916 war es nun, dass der Krieg bisher ungeahnte Ausmaße an nahm, als die Schlacht um Verdun begann und jeder Fußbreit Boden stark umkämpft war. Als am 25.02. schließlich Fort Douaumont an die Deutschen fiel, verstärkten die Franzosen ihre Truppen und stellten sich den Deutschen in einem erbitterten Kampf entgegen. 1,5 Millionen Soldaten standen sich gegenüber, wovon auf beiden Seiten jeweils knapp die Hälfte ihr Leben in dieser Schlacht verloren, ehe im Juli die Kämpfe um Verdun abgebrochen wurden und sich der Krieg auf das Schlachtfeld an der Somme verlagerte, doch trotzdem die Franzosen und Engländer erstmalig auch Panzer einsetzten, war der Landgewinn innerhalb der folgenden Monate nicht mehr als 40 km breite und 12 km tiefe. Die Verluste auf beiden Seiten waren jedoch sehr hoch. 500.000 deutsche Gefallene standen 700.000 auf der gegnerischen Seite gegenüber.

Im Juni 1916, noch während die Schlachten um Verdun und an der Somme tobten, griff nunmehr Russland in den Krieg ein und setzte zu einem Großangriff an der Ostfront an. 614.000 Mann verloren dabei auf Seiten Russlands ihr Leben und versetzten der Monarchie den bisher schwersten Schlag in ihrer Geschichte. Zwar konnten die deutschen Truppen das Fortschreiten der russischen Truppen gerade noch verhindern, doch hatte dies zur Folge, dass sich Rumänien nach diesen Angriffen auf Seiten der Entente ebenfalls dem Krieg anschloss.

Als das Kriegsjahr 1916 sich seinem Ende näherte, wurde am 12.12. den Alliierten von den Mittelmächten ein Friedensangebot unterbreitet, da sie sich in der weit besseren Position für Verhandlungen sahen. Die Alliierten jedoch lehnten dies ab, da von ihnen bereits der Entschluss gefasst worden war eine Einigung auf dem Schlachtfeld herbeizuführen.


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